Elsa Drohns: April-Mai

9. Mai 2010

April-Mai
© Elsa Drohns

Der Apri, der April
macht doch immer was er will.
Und manches Mal – was ist dabei –
kommt der April auch erst im Mai.
Dann ist es nix mit Maienwonne –
viel Regen, Regen, wenig Sonne.

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Arnd Helsson: Böser Mai

5. Mai 2010

Gedicht – Mai – Wonnemonat – Mai-Gedicht – Monatsgedicht – Maigedicht

Böser Mai
© Arnd Helsson

Du bist mal wieder nass und kalt
und ganz und gar nicht schön.
Warum Du Wonnemonat heißt,
das kann ich nicht verstehn.

Der April war doch so schön
und brachte sehr viel Sonnenschein.
Ich kann Dich wirklich nicht verstehn –
warum musst Du so garstig sein?

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Heidrun Gemähling: Maienblüte

1. Mai 2010

Maienblüte
© Heidrun Gemähling

Auf grünen Füßen
schreitet hurtig der Mai
erobert Wiesen und Wälder
öffnet leise der Blüten Feine
taucht die Welt in satte Farben
kündet so seine Wiederkehr

ergreift der Sonne
Strahlenschein
um ihn zu
liebkosen.

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Heidrun Gemähling: Des Maien Wunder

29. April 2010

Des Maien Wunder
© Heidrun Gemähling

Bunt wie ein Clown
ist das Gesicht
des Frühlings

lacht sich in
sehnende
Herzen
und
haucht
seinen Atem
Wunder beladen
aus dem Verborgenen
in bunte selbstbewusste
begehrliche Schönheiten
die schweigend
ihren Charme
entfalten.

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Leonore Enzmann: Maienträume

29. April 2010

Maienträume
© Leonore Enzmann

Mir träumte von grünen Gestaden,
von Landschaften, lieblich und fein,
von Kindern, die unbeschwert baden,
in sauberen Fluten, im Rhein.

Ich träumte so süße Gedanken,
von lieblichem Vogelgesang,
von einer Welt ohne Schranken,
von Herzen voll Liebe und Dank.

Doch als ich am Morgen erwachte,
da war dieser Zauber vorbei.
Die lieblichen Träume, die brachte
der schelmische Wonnemond Mai.

Der Mai ist ein sanfter Geselle,
er zeigt alles rosa und grün,
lässt sprudeln der Phantasie Quelle
und bringt Illusionen zum blühn.

Ich wünschte, in herrschenden Köpfen,
da nistet sich ein auch der Mai,
bringt Frieden zu allen Geschöpfen.
Verzeiht – die Gedanken sind frei!

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